| Aktuelles und Termine |
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In eigener Sache
2013 feiern wir 40 Jahre Städtepartnerschaft Leipzig - Brünn mit zahlreichen Veranstaltungen! Gleichzeitig machen wir auch verstärkt auf unseren Verein aufmerksam - u. a. mit einem Interview in der Leipziger Internetzeitung sowie einem Interview in Leipzig Fernsehen! Beides können Sie sich anschauen, wenn Sie auf den linken Button Links drücken! 16. März 2013, 19.00Uhr Lesung mit Radka Denemarková (Prag), Thomashaus (im Rahmen von "Leipzig liest", Buchmesse 2013 - Moderation: Dr. Thomas Krzenck Mit dem auch in deutscher Übersetzung 2006 erschienenen Roman „Ein herrlicher Flecken Erde“, der bewegenden Geschichte einer deutschen Jüdin, die in der Nachkriegstschechoslowakei um Gerechtigkeit kämpft, hat die promovierte Prager Germanistin und Bohemistin Radka Denemarková (geb. 1968) nicht nur den wichtigsten tschechischen Literaturpreis (Magnesia Litera) gewonnen, sondern auch in Deutschland ein größeres Lesepublikum in ihren Bann gezogen. Die tschechische Schriftstellerin schreibt über brisante und heikle Themen – auch und gerade mit dem Blick auf die Vergangenheit und deren Nachwirken -, was in einer Sprache geschieht, die so direkt und expressiv ist, so realistisch und schonungslos, dass es dem Leser mitunter den Atem verschlägt, wie die Kritikerin Katrin Materna anmerkte. 2011 hat Radka Denemarková einen neuen Roman („Kobold“) vorgelegt, der den Abschluss ihrer „Trilogie der Vertreibung“ bildet und in dem die Geschichte der Familie Kobold exemplarisch im Zentrum steht, womit die Autorin an einem erschütternden Beispiel literarisch überzeugend die Verlogenheit und Brutalität totalitärer Systeme in Mitteleuropa aufzeigt. 28. Februar 2013, 17.00Uhr: Vernissage der Doppelausstellung "Dora Müller und Ernst Paul: Aussöhnung und Verständigung - zwei Leben, ein Ziel", Villa Tillmanns, Wächterstraße 30, 04107 Leipzig Die bereits in Brünn mit großem Erfolg gezeigte Exposition proträtiert Leben und Verdienste zweier unterschiedlicher Persönlichkeiten, die sich mit großem Engagement für die deutsch-tschechische Aussöhnung eingesetzt haben. 5. Februar 2013, 19.00Uhr: "Man bedarf keiner Juden mehr". Die jüdische Gemeinde zu Brünn im Spiegel der Stadt- und Landesgeschichte - Vortrag von Thomas Krzenck im Ariowitsch-Haus Leipzig, Hinrichsenstraße 14 Die Spuren jüdischer Geschichte der mährischen Metropole Brünn reichen fast 800 Jahre zürück. Bereits seit dem beginn des 13. Jahhrunderts gab es eine Siedlung jüdischer Kaufleute im südöstlichen teil der sich zu deisem Zeitpunkt formierenden mittelalterlichen Stadt, doch folgte nach der Mitte des 15. Jahrhunderts die Vertreibung der Juden, die fortan lediglich mit Sondergenehmigungen an den Märkten innerhalb der Stadtmauern teilnehmen durften. Die jüdische Geschichte Brünns ist eine wechselvolle Historie von Aufstieg und Niedergang, von Ansiedlung und Verfolgung, von Integration und Ausgrenzung - bis hin zum Holocaust. Erst seit dem Revolutionsjahr 1848 erlangten die Brünner Juden schrittweise die vollen Bürgerrechte, was einen raschen Zuwachs durch Migration aus den umliegenden alten jüdischen Gemeinden zur Folge hatte. Als "mährisches Manchester" verdankte Brünn seinen wirtschaftlichen Aufstieg auch und gerade jüdischen Fabrikanten im 19. Jahrhundert, die hier dauerjaft ihre Spuren hinterlassen haben. Zudem wirkten hier Intellektuelle und Literaten, die den namen Brünn hinaus in die Welt trugen. Präsentiert wird ein aufschlussreciher Überblick zur Geschichte der vor dem Zweiten Weltkrieg mehr als 11.000 Mitglieder zählenden jüdischen Kommunität, deren Wirken in ganz Südmähren zu spüren ist und die heute nur noch 300 Mitglieder zählt.
23. Mai 2012, 19.00Uhr:
"Kafka war Prag und Prag war Kafka" - Texte aus einer fast vergessenen Welt (Lesung mit Thomas Krzenck) - Finanzamt Leipzig II, Nordplatz 11
Für den Prager Dichter Franz Kafka (1883-1924) war die
böhmische Metropole und nachmalige tschechoslowakische Hauptstadt
existentieller Lebens- und Schaffensort. Wer von Kafka spricht, muss
unweigerlich auch an Prag denken. „Dieses
Mütterchen hat Krallen“ – schrieb Kafka, durchaus zweideutig zu verstehen,
selbst über Prag, das im Schaffen des
Dichters eine zentrale Rolle spielt und an vielen Stellen Eingang in sein Werk
gefunden hat. Prag war, betrachtet man die Vita des Dichters, dabei eine Stadt,
die nicht nur architektonisch ihr äußeres und inneres Bild innerhalb weniger
Jahrzehnte veränderte. In Texten Kafkas
und seiner literarischen Freunde und Zeitgenossen wird eine Welt lebendig, die
heute mehr und mehr in Vergessenheit gerät.
9. Mai 2012, 19.00Uhr:
Lesung mit Pavel Kohout - Salve Art Gallery (Barthels Hof)
"Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel"
Pavel Kohout (geb. 1928 in Prag) zählt seit Jahrzehnten zu den international bekanntesten Schriftstellern und Dramatikern. Er war einer der Wortführer im "Prager Frühling" 1968 und gemeinsam mit Václav Havel Mitverfasser der "Charta 77". 1979 wurde er ausgebürgert und emigrierte nach Wien, wo er noch immer - alternierend mit Prag - lebt.
Leidenschaftlich und engagiert erzählt er in seiner Autobiographie "Mein tolles Leben mit Hitler, Stalin und Havel" mit Sprachwitz und Selbstironie sein bewegtes Leben und damit zugleich ein Stück tschechischer und europäischer Geschichte!
17. März 2012, 18.00Uhr:
Lesung mit Ota Filip im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2012 (Leipzig liest) - Aula der Alten Nikolaischule
„Der achte oder unvollendete Lebenslauf“
Ota Filip (geb. 1930 in Schlesisch Ostrau) gehört
unbestritten zu den Großen der tschechoslowakischen und tschechischen Literatur
des 20. und 21. Jahrhunderts. Leben und literarisches Schaffen spiegeln in
klassischer Weise die Brüche in der Geschichte seines Landes und Europas. 1974
wurde Ota Filip vom damaligen Regime in seiner Heimat ausgebürgert, seitdem
lebt er als freier Schriftsteller in Oberbayern. Zahlreiche seiner Romane, etwa
Cafe Slavia, Großvater und die Kanone oder Das
Russenhaus erschienen auch in deutscher Sprache. 2001 veröffentlichte Ota
Filip seine Lebenserinnerungen in Form eines autobiographischen Romans, der bis
in das Jahr 1953 reicht und den Absurditäten der damaligen Zeit Ausdruck
verlieh. 2007 erschien deren Fortsetzung als „achter oder unvollendeter
Lebenslauf“, in deren einem Mittelpunkt auch der tragische Tod seines Sohnes Pavel
1998 steht, als Reaktion auf eine im Zusammenhang mit der angeblichen
Zusammenarbeit des Vaters mit der Staatssicherung in der CSSR entfachte
Hetzkampagne.
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Liebe Mitglieder und Freunde des Städtepartnerschaftsvereins Leipzig-Brünn e.V., sehr geehrte Damen und Herren:
Auch für das Kalenderjahr 2012 sind wieder zahlreiche Aktivitäten in Leipzig und in Brünn geplant. Hierzu zählen u. a. zwei Lesungen zur Leipziger Buchmesse (am 15. oder 16.3. steht das Thema "Kafka war Prag und Prag war Kafka" im Mittelpunkt, am 17.3. wird Ota Filip mit seinem "achten oder unvollendeten Lebenslauf" unser Gast sein), eine Lesung mit Pavel Kohout in Leipzig (Mai 2012) und Josef Haslinger in Brünn (Oktober 2012). Im Frühjahr präsentieren wir uns in Brünn mit einer literarischen Lesung zur deutsch-jüdischen Literatur in der südmährischen Kapitale - in tschechischer Sprache! Unsere Jahresmitgliederversammlung findet am 7. Mai statt.
Über alle Aktivitäten und vor allem die genauen Termine und Orte werden wir Sie rechtzeitig unterrichten!
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30. Juni 2011, 18.00Uhr:
"Was macht meine Seele dichterstark? Von Brünn in die Welt" - Lesung mit Texten deutsch-jüdischer und tschechisch-jüdischer Autoren aus Brünn
Ort: Ariowitsch-Haus Leipzig
19. März 2011, 18.30Uhr:
Lesung mit Luděk Navara im Rahmen von "Leipzig liest" - Aula der Alten Nikolaischule
5. Oktober 2010, 16.00Uhr:
Eröffnung der Ausstellung "Das jüdische Leipzig in Fotografien (nach 1989)" in den Räumen der Jüdischen Gemeinde Brno - tř. kpt. Jaroše 3, Brno 19. Oktober 2010, 17.00Uhr: Autorenlesung mit Clemens Meyer in Brno - Mährische Landesbibliothek ----------------------------- 20. März 2010, 19.00Uhr: Lesung mit Kateřina Tučková aus Brno im Rahmen von "Leipzig liest" anlässlich der diesjährigen Leipziger Buchmesse in der Aula der Alten Nikolaikirche, Nikolaikirchof 2 Das Thema Zweiter Weltkrieg und Vertreibung wird auch nach 55 Jahren noch immer heiß diskutiert. Kateřina Tučková (geb. 1980), eine junge Brünner Autorin, die derzeit am Institut für Kunstgeschichte der Karlsuniversität Prag ein Doktorandenstudium absolviert, hat sich dieses Themas in ihrem Roman „Vyhnání Gerty Schnirch“ (Die Vertreibung der Gerta Schnirch, 2009) angenommen und schildert das tragische Schicksal einer jungen Deutschen aus einer zweisprachigen Familie, die Ende Mai 1945 den sog. „Brünner Todesmarsch“ überlebt, in dem das Gros der nach der Befreiung der Stadt verbliebenen Deutschen Richtung österreichische Grenze getrieben wird. Gerta Schnirch und ihre kleine Tochter kehren nach einigen Jahren in die mährische Kapitale zurück, doch die Stadt ist ihr fremd geworden und als Deutsche bewegt sie sich am Rande der Gesellschaft. Bis heute wissen nur wenige Brünner, was mit den 58.000 Deutschen, die einmal in ihrer Stadt lebten, genau passiert ist. Entsprechend die aktuellen (kontroversen) Reaktionen nach Erscheinen des Romans in Brünn.
Die Lesung ist zweisprachig und wird von Thomas Krzenck moderiert. 15. September 2009, 19.00Uhr: Zum Abschluss der Ausstellung "Die Jüdische Gemeinde Brünn, Südmähren" hält Herr Jaroslav Klenovský (Brno) einen Vortrag zum Thema "Die jüdischen Synagogen in der Tschechischen Republik" (Ort: Ariowitsch-Haus Leipzig, Hinrichsenstraße 14, SALON) ------------------ Vom 20. August bis 16. September wird im großen Gemeindesaal des Ariowitsch-Hauses in der Hinrichsenstraße 14 die Ausstellung "Die Jüdische Gemeinde Brünn in Südmähren" gezeigt. Sie kann jeweils von Montag bis Donnerstag (15-20.00Uhr) besichtigt werden. Auf 18 großformatigen Schautafeln werden wichtige Stationen zur Geschichte der jüdischen Mitbürger seit der mittelalterlichen Stadtgründung Brünns anschaulich nachgezeichnet, und zwar im Kontext der jüdischen Besiedlung und Geschichte Südmährens. An der feierlichen Eröffnung am 20. August nahmen u. a. der Generalkonsul der tschechischen Republik in Dresden, Herr Tomáš Podivínský, die Leiterin des Referats für europäische und internationale Zusammenarbeit im Leipziger Rathaus, Frau Dr. Gabriele Goldfuß, sowie die Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinden zu Brno und Leipzig, Pavel Fried und Küf Kaufmann, teil. Kuratoren der Ausstellung sind Jaroslav Klenovský (Brno) und Dr. Thomas Krzenck (Leipzig). 4.-6. Juni 2009: Leipziger Tage in Brno/Brünn Aus Anlass des Besuches des Leipziger OBM reist eine Delegation der Stadt Leipzig in unsere Partnerstadt, dieser gehören auch zwei Mitglieder unseres Vereins an. Unser Verein hat eine Ausstellung über die Stadtbibliothek Leipzig in der Mahen-Bibliothek Brno organisiert. 23. Juni 2009, 19.00Uhr: Es werfelt und kafkat und brodelt und kischt - und langert und langmannt und beert - eine Lesung mit Texten deutschjüdischer Schriftsteller aus Prag und Brünn im Rahmen der Jüdischen Woche 2009 (Ariowitsch-Haus Leipzig, Hinrichsenstraße 14) Moderation: Dr. Thomas Krzenck, die Texte werden von den Schauspielern Andreas Keller und Peter-Rene Lüdicke (Centraltheater Leipzig) gelesen! Tage der tschechischen Kultur 7.-18. Mai 2009
7. Mai 2009, 18.00Uhr: Eröffnung der "Tage der Tschechischen Kultur" (Vernissage: Literaturausstellung über den tschechischen Literaturnobelpreisträger Jaroslav Seifert) 12. Mai 2009, 19. Uhr: "Die Rolle des Exils in der tschechoslowakischen Geschichte des 20. Jahrhunderts" (Vortrag von Dr. Thomas Krzenck im Zeitgenössischen Forum, Grimmaische Straße 6) 16. Mai 2009, 20.00Uhr: Konzert der Brünner Band "The Rest" (Nochbesserleben, Merseburger Straße 26)
Archiv
28. September 2006:
Mitgestaltung des Tschechischen Abends im Europa-Haus Leipzig (Vortrag Dr. Krzenck)
1. November 2006:
Vortrag des Generalkonsuls der Tschechischen Republik in Dresden, Tomáš Podivínský, zur aktuell-politischen Lage in Tschechien (im Rahmen der Mitgliederversammlung)
24. März 2007:
Lesung mit Jiří Kratochvil „Die Stadt Brünn im Werk von Jiří Kratochvil“ im Rahmen der Leipziger Buchmesse
28. März 2007:
Feier anlässlich des 10jährigen Bestehens der Partnerschaft Diakonie Leipzig – Betanie Brno
27. Juni 2007:
Unser erster „Tschechischer Stammtisch“ findet im Františeks Knödelzirkus (Gorkistr. 83 in Schönefeld) statt. Interessenten sind herzlich eingeladen!
1. November 2007 um 19.00Uhr: 2. Brünner Stammtisch (František´s Knödelzirkus, Gorkistraße 83) 19. November 2007 um 18 Uhr:
Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet im Diakonischen Werk Innere Mission Leipzig (Gneisenaustraße 10; Nähe Nordplatz) statt.
30. November 2007 um 20:00 Uhr:
Lesung mit Viola Fischerova in Leipzig.
10. März 2008, 18.00Uhr:
Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet im Diakonischen Werk Innere Mission Leipzig (Gneisenaustraße 10) statt.
15. März 2008, 19.00Uhr, Ratskeller Leipzig: "Brünn - auch ein Mütterchen mit Krallen!?"- Lesung mit Marek Nekula (geb. 1965 in Brno), Professor für Bohemistik sowie Leiter des Bohemicum Regensburg-Passau. Im Mittelpunkt der zweisprachigen Lesung steht sein jüngstes Buch "Otec", eine geschickt konstruierte Familiengeschichte mit fiktionalen und realen Parallelwelten, die in Brünn in den 1960er bis 1980er Jahren angesiedelt ist. 2. April 2008, 19.00Uhr: Vernissage der Ausstellung über die Villa Tugendhat Brünn (HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 132) ![]()
![]() 10. April 2008, 19.00Uhr: Vernissage der Ausstellung "Perforiert: Ostrava - Leipzig - Brno. Zeitgenössische Fotographie zum Bild der Stadt" (Kolonnadenstraße 6, Ausstellungsraum des Kunstvereins Leipzig) 7. Oktober 2008, 17.00Uhr: Lesung mit Angela Krauß (Leipzig) in der Mahen-Bibliothek Brno 10. November 2008, 19.30Uhr: 3. Brünner Stammtisch (Restaurant "U fleku", Karl-Liebknecht-Straße 72) 14.-17. November 2008: Besuch der Brünner Delegation von Betanie Christliche Hilfe Brno in Leipzig 27. November 2008, 19.00Uhr: Lesung mit Prof. Dr. Hartmut Zwahr aus seinem Tagebuch einer Krise 1968 - 1970 "Die erfrorenen Flügel der Schwalbe. DDR und Prager Frühling" (Städtisches Kaufhaus, Raum 02-12) 14. März 2009, 19.00Uhr: zweisprachige Lesung mit Musik im Rahmen der Leipziger Buchmesse mit Petr Cichon (Brno) aus seinem Lyrikband "Pruske balady - Preußische Balladen" sowie seinem Buch "Slezsky roman - Schlesischer Roman" (Thomashaus an der Thomaskirche) 23. März 2009, 18.00Uhr: Mitgliederversammlung des Fördervereins im Diakonischen Werk Innere Mission (Gneisenaustraße 10) |
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